[Webots Robotik] Tabellarische Q-Learning-Implementierung & Reward Shaping Tuning (#2)
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📌 Kernaussagen (TL;DR)
- Herausforderung: Spärliche Belohnungen (+1,0 bei Zielerreichung, -1,0 bei Kollision) führen zu massiver Explorationsträgheit; der Roboter dreht sich ziellos im Kreis.
- Lösung: Dichtes Reward-Shaping mit Distanz-Delta ($\Delta d$) und Geschwindigkeitsanreizen sowie exponentieller $\epsilon$-Zerfall ($0.95 ightarrow 0.05$).
1. Die Bellman-Aktualisierungsregel (TD-Lernen)
Die Q-Tabelle wird nach jedem Zeitschritt $t$ aktualisiert:
Q(s_t, a_t) ← Q(s_t, a_t) + α [ r_{t+1} + γ max Q(s_{t+1}, a) - Q(s_t, a_t) ]
- Lernrate ($lpha = 0.15$): Steuert die Anpassungsgeschwindigkeit an neue Erfahrungen.
- Diskontierungsfaktor ($\gamma = 0.95$): Gewichtet zukünftige Belohnungen gegenüber sofortigen Gewinnen.
2. Dichte Belohnungsfunktion (Reward Shaping)
R(s, a, s') = R_terminal + c1·(d_t - d_{t+1}) + c2·v_forward - c3·I_spin
Durch die Belohnung kontinuierlicher Annäherung (d_t - d_{t+1} > 0) findet der Roboter den Weg zum Ziel in unter 50 Episoden.
📌 Management Summary (3–5 Zeilen)
- Dichtes Feedback schlägt Sparse Rewards: Kontinuierliche Distanz-Deltas beschleunigen das Lernen um das 10-fache.
- Balancierte Exploration: Exponentieller Epsilon-Decay sichert frühe Erkundung und späte Ausbeutung.
- Stabile Konvergenz: Die Q-Werte stabilisieren sich nach 200 Episoden ohne Oszillationen.
- Vermeidung von Drehfallen: Bestrafung reiner Drehbewegungen erzwingt Vorwärtsdrang.
